W E R B U N G
Arzt in Weiterbildung statt Assistenzarzt


Hallo Herr Dr. Haffner,

mit großem Interesse habe ich soeben Ihren Artikel „Die Macht der Worte“ gelesen.

Ich stimme Ihnen zu 100% zu. Ich war selbst 2 Jahre Assistenzarzt und bin dann zu Helios gewechselt (nicht, weil ich diesen Konzern so toll finde, es ergab sich halt so). Dort ist natürlich auch nicht alles Gold, was glänzt. Aber zumindest bin ich seither gemäß Konzernsprachregelung ‚Arzt in Weiterbildung‘ (AIW), auf den für alle Mitarbeiter einheitlichen Namensschildern steht nur mein Name und darunter „Arzt“ (später dann ggf. „Facharzt“ etc.). Der fragwürdige Begriff ‚Assistenzarzt‘ wird schlicht nicht verwendet. Es geht also auch in Deutschland anders.

Ich halte die Bezeichnung 'Arzt in Weiterbildung' für gut, da sie zum einen den entsprechenden Arzt nicht als 'Assistenzarzt' diskriminiert und zum anderen auch für Patienten leichter verständlich ist. Die Abkürzung AIW ist vielleicht etwas problematisch, da sie Erinnerungen an den glücklicherweise abgeschafften AiP weckt (zumindest bei jenen, die ihn noch erleben durften). Allerdings halte ich etwaige Bedenken, mit dem AIW könnte die Approbation möglicherweise erst nach der Facharztprüfung erfolgen, in Zeiten eines sich verschärfenden Ärztemangels für eher theoretisch, dies ließen sich die mittlerweile streikerprobten Jungmediziner sicher nicht gefallen.

Freundliche Grüße aus Schwerin


Autor: AiW